Erziehung Berger de Picard

 

 

Welpenkurs "Aller Anfang macht Spaß"

 

Quelle: SV Tettnang-Meckenbeuren e.V.

 

 

Erfahrungen, die ein Hund im Welpenalter macht, positive als auch negative, prägen ihn fürs weitere Leben. Eine gute Kinderstube ist auch beim Welpen wichtig.

 

Im Welpenkurs können die jungen Hunde spielerisch den Umgang mit Gleichaltrigen lernen, verschiedenste Umweltreize kennenlernen und  wertvolle Erfahrungen für eine gesunde soziale Entwicklung sammeln.

 

Hierdurch werden die Weichen für einen späteren, angemessenen Umgang mit Artgenossen gestellt und arttypisches Verhalten erlernt.

 

Hundebesitzer lernen im Welpenkurs den artgerechten Umgang mit ihrem Welpen und die wichtigsten Grundsätze der Hundeerziehung.

 

Nicht nur Sozialverhalten und die ersten Kommandos werden dem Welpen im Kurs vermittelt, auch erste Bekanntschaften mit unbekannten Gegenständen und Geräuschen werden geschlossen. Alles was der Hund in diesem Alter lernt, ist für ihn im Erwachsenenalter normal.

 

Teilnehmen können Welpen jeder Rasse und Größe ab einem Alter von 10 bis 20 Wochen. Der Welpe sollte min. 1 Woche bei Ihnen im Haushalt leben und seine Bezugsperson kennen. Natürlich sollte er rundum gesund sein und seine ersten Impfungen erhalten haben

 

Inhalt:

 

  • Bindungsaufbau zwischen Hund & Hundeführer

  • Förderung der Kommunikation der Hunde untereinander durch gezieltes und dosiertes Spielen.

  • Heranführen an taktile, optische & akustische Reize

  • Erlernen der ersten Kommandos (Sitz, Platz, Nein, Hier)

  • Grundlegendes zum Lernverhalten des Hundes

 

Mitzubringen sind:

 

  • Ein ausgeschlafener, hungriger Welpe, welcher zuvor genug Zeit hatte sich zu lösen

  • Viele weiche, kleine Leckerlis

  • Ein Nylonhalsband oder ein Welpengeschirr

  • Eine ca. 1,5 m lange Leine - keine Flexileine

  • Hundekotbeutel

  • Impfpass & Hundehaftpflichtnachweis beim ersten Besuch!

 

 

Junghundekurs "Der Alltags sichere Familienhund"

 

Quelle: SV Tettnang-Meckenbeuren e.V.

 

 

Mit der 20. Lebenswoche tritt der Welpe ins Junghundealter ein.

 

Ihr Hund scheint seine bisherige Welpenerziehung vergessen zu haben. Die Geschlechtsreife beginnt - die Hormone spielen verrückt - Sie haben jetzt einen pubertierenden Teenager. Regeln und Grenzen werden in Frage gestellt. Ihr Hund wird jetzt immer wieder versuchen seinen Platz im Rudel neu zu definieren. Gerade jetzt ist es wichtig, das Sie mit Ihrem Junghund konsequent, aber ohne Zwang sind.

 

Inhalt:

 

Die aus der Welpenzeit erlernten Kommandos,  Sitz - Platz - Bleib - Hier, sowie Leinenführigkeit & Verkehrstauglichkeit werden in der Junghundegruppe weiter vertieft.

 

Mitzubringen sind:

 

  • Viele Leckerlis und Lieblingsspielzeug

  • Halsband - kein Geschirr

  • Eine ca. 1,5 m lange Leine - keine Flexileine

  • Hundekotbeutel

  • Impfpass & Hundehaftpflichtnachweis beim ersten Besuch!

 

 

 

 

Gemeinsam ein Team/Fährten

 

Quelle: SV Tettnang-Meckenbeuren e.V.

 

 

Bei der Fährtenarbeit muss der Hund einer gelegten Spur über verschiedene Gelände mit Hilfe seines Geruchssinns folgen und die vorher abgelegten Gegenstände verweisen oder aufnehmen. Zur Vorbereitung tritt der Fährtenleger auf natürlichem Boden (Wiese, Acker usw.) eine Fährte.

 

Jeder Boden vermittelt dem Hund ein bestimmtes Geruchsmuster. Durch das Treten der Fährte wird dieses Muster verändert, man spricht auch von Bodenverletzungen, die der Hund wahrnimmt.

 

Je nach Leistungsstufe liegt die Fährte bis zu 3 Stunden. Danach betritt der Hundeführer mit seinem Hund den Abgang. Der Hund versucht die Spur zu erschnüffeln und seinem Hundeführer den Weg zu weisen. Dieser folgt dem Hund an der 10 Meter Leine. Findet der Hund auf der Fährte einen ausgelegten Gegenstand (Schlüsselbund, Geldbeutel o.ä.) verweist er diesen. Dazu setzt oder legt er sich vor dem Gegenstand ab oder nimmt diesen auf.

 

Nach der Prüfungsordnung ist eine bestimmte Zahl von Winkeln vorgeschrieben. Auch Verleitungsfährten sind bei höheren Leistungsklassen enthalten. Gut geeignet ist die Fährtenarbeit vor allem für Hunde mit ausgeprägtem Suchtrieb. Mit ein wenig Geduld und Motivation wird aber auch ein erst uninteressierter Hund ein freudiger Suchhund.

 

 

Gemeinsam ein Team/Unterordnung

 

SV Tettnang-Meckenbeuren e.V.

 

 

Unterordnung ist die Disziplin, in der die Harmonie zwischen Hundeführer und Hund ausgedrückt wird!

 

Gegenseitige klare Rangordnungsverhältnisse, Vertrauen, konsequente Kommandos und die Arbeitsfreude des Hundes spielen eine große Rolle.

 

Der Hundeführer muss in der Lage sein, die Stimmung und das Verhalten seines Hundes richtig einzuschätzen und daraus für die Ausbildung die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.

 

Er muss spontan und situationsbezogen auf seinen Hund reagieren können.

 

Dies bedarf eines hohen Grades an Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen.

 

 

Turnierhundesport (THS)

Quelle: TSV Meckenbeuren

 

Hundeführer und Hund, die sich gerne sportlich betätigen und evtl. auch auf Wettkämpfen sich messen möchten. Beschäftigung und körperliche Auslastung des Hundes.

 

Für alle Sportbegeisterten ist THS eine optimale Möglichkeit, die eigene Lauf-Leidenschaft mit dem Hund zu teilen. Der Turnierhundesport bietet sich als Sportart für die ganze Familie an.

 

Voraussetzung ist ein guter Grundgehorsam des Hundes (BH-Prüfung).

 

Eine weitere wichtige Voraussetzung ist die Gesundheit des Hundes, da das Überwinden der Hürden und Hindernisse eine gewisse körperliche Belastung darstellt. Mindestalter des Hundes: ca. 1 Jahr.

Voraussetzung für eine Turnierteilnahme ist eine bestandene (BH) Begleithundeprüfung

 

Vierkampf

 

Unterordnung, Hürdenlauf, Slalomlauf, Hindernislauf

 

Geländelauf

 

1.000, 2.000 und 5.000 m.

 

CSC (Combinations Speed Cup)

 

Hier starten drei Teams als Mannschaft.

 

Unter dem Motto "Fit und gesund durch Sport mit dem Hund" vereint der Turnierhundesport heute somit das gesamte Spektrum, von Breitensport bis hin zum Spitzen(Hunde)sport.