Rassebeschreibung

 

Geschichte

 

Der Berger Picard ist vermutlich der älteste der 4 Französischen Hirtenhunde ( Beauceron, Briard, Berger des Pyrenees ). 1925 wurde er als eigenständige Rasse im Club „ Francaise du chien de Berger“ anerkannt. 194- 1944 wurde der Picard im Krieg eingesetzt; Die Rasse erlischt fast vollständig.

Der Picard ist wohl heute noch der seltenste der 3 Hirtenhunde.

 

 Eigenschaften

 

Der Picard verhält sich Fremden gegenüber öfter misstrauisch und abweisend. Er möchte sich auch nicht immer gleich anfassen lassen.

 Er liebt seine Familie und ist ihr treu ergeben und liebt es überall dabei zu sein. Er ist nicht aggressiv, aber er beschützt seine Familie im Ernstfall und bewacht sein Haus und Hof sehr gewissenhaft. Er ist aufmerksamer, lieber Familienhund und liebt Kinder.

 

 Haltung

 

Bei der Erziehung braucht es etwas Geduld. Mit viel Liebe und Konsequenz erreicht man beim Picard recht viel. Der charmante Franzose merkt recht schnell, wenn man nicht bei der Sache ist und macht sein eigenes Ding. Eine Beschäftigung wie Welpen Spielstunde und Hundeplatz sind eine gute Lösung. Da der Picard kein reiner Befehlsempfänger ist , tut er sich manchmal etwas schwer auf dem Hundeplatz. Aber er lässt sich immer gerne mit neuen Ideen motivieren.

 

Er ist ein Hütehund und selbstständiges Denken gewohnt.

 Wenn er geistig und körperlich ausgelastet wird, ist er toller Familienhund.

 

 

Unser Berger de Picard   Diva du quartier musical

 (nach einer Recherche im Internet und eigenen Erfahrungen)

 Sie wollen einen Picard ?

 Sind Sie eine ausgeglichene Persönlichkeit?

Haben Sie Ausdauer?

Sind Sie konsequent und haben Sie eine Humor?

Stehen sie mit beiden Beinen fest auf dem Boden?
Nun, wenn Sie auf alle Fragen mit JA geantwortet haben, können Sie vielleicht ein geeignetes Frauchen oder Herrchen für einen Picard s

 Picard sind wachsame, eigenwillige, eigenständige, sture Hunde mit zarter Seele.
Die Hirten brauchten wachsame und eigenständige Hunde, die ohne Anweisungen Feinde von der Herde fern gehalten haben. Ein Picard betrachtet alles, was er nicht kennt, zuerst misstrauisch.

 

Picard der Fotograf
Ein ,Picard registriert die kleinste Abweichung in seinem Umfeld. Die Fotos von der letzten Fotosession werden in den Gehirnzellen mit den frisch geschossenen verglichen, und ist da der kleinste Unterschied, überprüft es der Picard . Deshalb muss man Picard von klein auf, auf alles sozialisieren.

Sie müssen viele und gute Erfahrungen mit ihrer Umwelt machen.
Picard können äußerst bellfreudig sein.

Da Sie auch zum Umfeld des Picard gehören, seien Sie sicher, dass Ihr Hund ein ganzes Fotoalbum von Ihnen hat.

Wenn er lernt, dass Sie konsequent mit ihm umgehen, wird er sich anpassen.

Ungerechtigkeit vertragt ein Picard schlecht.

 

My House is my Castle
Das ist wohl das Motto von jeden Picard. In seinem eigenen Revier hat niemand etwas  verloren. Deshalb ist es sehr wichtig, dem Picard beizubringen, dass immer der Besitzer entscheidet wer ins Haus darf. Man schreibt über den ,,Picard dass er gegenüber den Kindern der Familie sehr tolerant ist. Jedoch sollte niemand denken, dass ein Picard Partner für Kinder ist. Und schon gar nicht, wenn fremde Kinder zu Besuch sind.
Picard sind Einpersonenhunde. Der Picard wählt sich jemand aus der Familie höchstwahrscheinlich die Person, die sich am meisten und konsequentesten mit dem Hund beschäftigt als Bezugsperson aus. Andere Familienmitglieder werden akzeptiert, sogar geliebt von dem Hund, haben jedoch bedeutend weniger Möglichkeit den Hund zu beeinflusse.
Die Wichtigkeit der ausreichenden Sozialisation kann nicht genug betont werde.
Sobald die Dämmerung eintritt, wacht der Picard intensiver. Auf Spaziergängen mit einem ,Picard ist es wichtig, wenn sich der Hundebesitzer auch hinten am Kopf Augen wachsen lässt. Ab der Dämmerung sind 4 Augen ein Muss.

Wegen der Körpergröße und des Gewichtes der Hunde muss der Besitzer auch manche körperliche Fähigkeit haben, um den Hund halten zu können.
Da der Picard erhöhte Punkte zum Bewachen bevorzugen, vermeidet man spätere Dominanz-Probleme, wenn der junge Hund sich nicht auf dem Sofa breit machen kann.

 

Stur – sturer – Picard-stur
Die Picards sind stur und eigenwillig. Ein Picardbesitzer, der Freude an seinen Hunden hat, ist gewiss noch sturer und konsequenter als sein Hund. Da die Picards genügsam in Futter sind, erleichtern Leckerchen die Erziehung nicht immer. Wenn der Picard auf stur schaltet, wird er kein Futter akzeptieren.

Picard neigen auch kaum zum Apportieren, und wenn, dann nur kurz.

Aber das Leben mit einem Picard fördert die Gehirnarbeit des Besitzers.

Kein Hund to please you
Im Vergleich zu andern Rassen ist die Bereitschaft eines Picards , Ihnen ein Gefallen zu tun, so weit entfernt wie die Sterne von der Erde. Haben Sie eine gute Hundeschule, werden Sie von anderen Hundebesitzern oft wegen ihrem Hund beschmunzelt. Lassie und Co sitzen schon lange, ihr ,Picard ist erst dabei die hinteren Beine zu knicken. Gewiss marschiert die Hundegruppe schon, wenn ihr Hund sich erhebt und langsam neben Ihnen lostrottet. Nein sie müssen sich nicht erschrecken. Er kann alles. Picard sind sehr intelligente Hunde. Kadavergehorsam gehört nicht zu dem Wortschatz des Picard . Sie führen die Aufgaben aus, aber,und wollen sie die gleichen Übungen zigmal von dem Hund vorführen lassen, wird Ihnen der Hund bald einen Vogel zeigen, nach dem Motto, ich habe es gezeigt, dass ich es kann.

Sie üben das Herkommen, alle anderen Hunde hecheln zu Herrchen, Ihr Picard geht in eine ganz andere Richtung los. Vergessen Sie nicht, der Hund fotografiert dauernd, er muss was entdeckt haben, was er dringend untersuchen muss.

Es kann ja auch sein, dass sich Ihr Picard auf das Kommando überhaupt nicht rührt. Warum denn auch, er sieht Sie, stellt fest, Sie sind nicht verloren gegangen . Ein Picard ist energiesparend.

Also wenn sie eine Hundeschule besuchen, kann ich nur dringend zustimmen.

Nehmen Sie es mit Humor, dass Ihr Hund nicht der Klassenerste sein wird.

Picard der Schnelle
In ihrem eigenen Revier, können die Hunde Stunden lang vor sich hin dösen, sie drehen mal eine Runde, um alles zu kontrollieren, dann legen sie sich wieder hin.
Um einen Picard ausgeglichen zu machen, muss man ihm Arbeit geben. Nicht nur lange Spaziergänge, (Stadt, Wald & Feld) , Sondern auch Sport und Spiel fördern den Kontakt zwischen Hund & Mensch.

Danach, wenn der Hund im eigenen Garten seine kleine Welt bewachen kann, ist er zufrieden. Natürlich mit sehr viel Familienkontakt.
Das Leben mit einem ,Picard ist trotz des oben geschriebenen das schönste was ich mir vorstellen kann. Picard entwickeln sich langsam. Man kann die Hunde mit 3 Jahren erwachsen nennen. So hat der Besitzer viel Zeit, den Hund zu erziehen. Auch im späteren Alter lernen die Hunde viel dazu.
Die tägliche Beschäftigung mit dem Hund ist ein Muss. Auch wenn der Hund schon alles kann, ist es gewiss nicht verkehrt, eine kurze Übung von einigen Minuten täglich durchzuführen. Das bestätigt die Position des Besitzers, und man kann dadurch vorbeugen, dass der Picard im späteren Alter noch Rangordnungsfragen stellt.

Beim Picard ist es wichtig, zu agieren.
Mit viel Liebe und Konsequenz kann man diese imposanten Hunde zum angenehmen Lebensbegleiter erziehen. Picard sind wunderbare Hunde, mit einem von ihnen fühlt man sich der Natur noch näher. Die Eigenschaften, die die Hunde haben, waren wichtig für ihr eigenes Überleben, aber auch für den Hirten.

Ein ,Picardbesitzer wird dann ein zufriedenes Leben mit seinem Hund führen, wenn er in die Eigenschaften der Hunde verliebt ist, und nicht ins Aussehen der Rasse.